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Domorganist Prof. Dr. Andreas SielingRefo, wie wir unseren Gemeindechor liebevoll nennen, feierte 2010 seinen 25. Geburtstag. Andreas Sieling gründete den heutigen Chor der Reformationskirche 1985 als Kirchenchor der Gemeinde Martin-Luther/Pankow-West, an der er zu dieser Zeit als Kirchenmusiker tätig war.

 

Nachdem Andreas Sieling im Januar 1991 als Kirchenmusiker an die Reformationsgemeinde wechselte, folgten ihm auch die meisten seiner ChorsängerInnen. Zunächst wurden kleine Stücke wie einzelne Choräle aus Kantaten und Oratorien einstudiert und gelegentlich im Gottesdienst aufgeführt.
Das erste Konzert fand im Februar 1993 in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" unter der Leitung von Roberto Seidel mit drei Kantaten von J.S.Bach statt. Anschließend entschloss sich Andreas Sieling, mit dem Chor das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns einzustudieren. In dieser Zeit entstand die Tradition der Chorfreizeiten, auf denen die Stücke intensiv geprobt werden. So auch das Weihnachtsoratorium, das wir am 4. Advent 1993 in der sehr gut besuchten Reformationskirche aufführten.

Seitdem konzertieren wir mindestens zweimal jährlich. Außerdem gestalten wir seit Weihnachten 1993 maßgeblich die Christmette am Heiligen Abend um 23 Uhr.

Nach der Aufführung des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart im November 2000 verließ Andreas Sieling den Chor. Inzwischen lehrt er als Professor das Fach Orgel an der Universität der Künste Berlin und ist Domorganist am Berliner Dom.

 

Volker HedtfeldIhm folgte der damals erst 24-jährige Volker Hedtfeld, der mit seiner Jugendlichkeit und großem musikalischem Gespür dem Chor neue Strahlkraft gab. Höhepunkte waren die Kooperationen mit dem Orchester Berliner Musikfreunde (OBM) e.V. beim Mozart-Requiem oder dem Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy. Seit dieser Zeit  gastiert Refo auch in der Philharmonie. Dort sangen wir bereits die Polowetzer Tänze aus der Oper Fürst Igor von Alexander Borodin sowie den Lobgesang von Mendelssohn. Kooperationen zwischen Chören, Orchestern und Ensembles wurden zu einem Kernelement der musikalischen Arbeit. So entstand 2005 auch die Lange Nacht der Chöre – das größte Laien-Chorfestival Berlins. Damit etablierte sich Refo endgültig als bekannter Berliner Konzertchor.

2010 folgte dem jungen Vater Volker Hedtfeld die energische Nataliya Chaplygina, die als Debut erneut das Mozart Requiem einstudierte. Das Konzert im November 2010 war ein voller Erfolg und der Beginn einer neuen Dirigenten-Ära.

Im Juni 2011 bekamen wir für die "Lange Nacht der Chöre" in Anerkennung unseres außerordentlichen Engagements für den Berliner Stadtteil Moabit den Bürgerpreis "Moabiter Wecker 2011" verliehen.

 
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