ZUM 5. SEPTEMBER 2020

Samstag 05. September 2020 – Heute wäre… …der Abend, an dem sich wieder hunderte SängerInnen und weit mehr als 1.000 ZuhörerInnen in der Reformationskirche zur Langen Nacht der Chöre 2020 versammelt hätten. Leider hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Angesichts der andauernden Gefährdung insbesondere durch das Singen war unsere Entscheidung, die Lange Nacht der Chöre in diesem Jahr abzusagen, richtig und leider unvermeidlich. Die Cantorei der Reformationskirche hat das Singen auch in Corona-Zeiten nicht aufgegeben. Ab März haben wir virtuell mit Zoom übers Internet geprobt, seit einigen Wochen haben wir – vorsichtig, in begrenzter Besetzung und mit Sicherheitsabstand – die Präsenzproben wieder aufgenommen. Wann es wieder Konzerte geben kann, wissen wir nicht. Aber wir hoffen sehr, dass wir die 17. Lange Nacht der Chöre im kommenden Jahr, am 04. September 2021, nachholen können. Ihre Anmeldungen werden wir ins nächste Jahr übernehmen. Bleiben Sie gesund und erhalten Sie sich auch in schwierigen Zeiten die Freude am Singen! Mit herzlichen Grüßen Norbert Carius und Sabine Hallmann Lange Nacht der Chöre Cantorei der Reformationskirche Berlin-Moabit

mehr

Plakat Adventskonzert 2019
Plakat. Gestaltung: Bärbel Kosanke

WEIHNACHTSKONZERT 2019 – SAINT-SAENS, VIVALDI

Antonio Vivaldi: Magnificat RV 610 Camille Saint-Saëns: Oratorio de Noël op. 12 / Weihnachtsoratorium Margret Bahr – Sopran Judith Rautenberg – Mezzosopran Judith Kamphues – Alt Pablo Helmbold – Tenor Wilko Reinhold – Bariton Cantorei der Reformationskirche Ensemble de la réformation Leitung: Johannes Stolte Sonnabend, 30. November 2019, 19 Uhr, Reformationskirche, Beusselstraße 35, 10553 Berlin Eintritt frei / Spenden erbeten   Musikalische und historische Hintergründe zum Konzertprogramm – Interview mit Johannes Stolte Wie können wir uns den Chor vorstellen, der Vivaldis Magnificat ursprünglich aufgeführt hat — im Unterschied zur Aufführungssituation in der Moabiter Reformationskirche? Vivaldi war in Venedig an einem Mädchenwaisenhaus tätig und da in dieser Zeit in der Kirche nicht geschlechtergemischt musiziert werden durfte, bestand der Chor ausschließlich aus Mädchen- und Frauenstimmen. Offenbar waren unter den Mädchen einige, die besonders tief singen konnten und die Tenor- und sogar Bassstimme übernehmen konnten. Es sind Besetzungslisten überliefert (wie in unseren Programmheften), wo von einer „Paulina del Tenor“ und einer „Anneta del Basso“ die Rede ist. Dass Frauen grundsätzlich in der Kirche singen, ist auch in dieser Zeit nicht ungewöhnlich, man denke etwa an…

mehr